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 Politik und Zeitgeschehen

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EISMANN
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BeitragThema: Politik und Zeitgeschehen   Mo 31 Aug 2009, 19:12

Da nun bald die Wahlen anstehen und ich mir sicher bin, dass wir auch in der Zukunft Gesprächsstoff in diese Richtung haben werden, eröffne ich mal dieses Thema...

Gestern waren nun bei uns in Sachsen Landtagswahlen.
Ich bin absolut geschockt, dass die NPD erneut den Sprung ins Parlament geschafft hat...
Man fragt sich tatsächlich, wie das möglich ist....... Wie es möglich ist, dass nur 52 Prozent den Weg zur Wahlurne finden.
Soviel Desinteresse überrascht mich immer wieder. Oder ist es Frustration? Wohl eine Mischung aus Beidem.

Eines steht jedenfalls fest: ich bin gerade nicht stolz darauf, ein Sachse zu sein...

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julchen25695

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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Mo 31 Aug 2009, 20:35

ich bin unpolitisch und minderjährig ABER die Linke? *hust* warum?
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palkia

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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Mo 31 Aug 2009, 21:00

bin minderjährig,aber wenn ich wählen könnte würde ich die grünen wählen
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julchen25695

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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Mo 31 Aug 2009, 21:01

ich glaub ich weiß auch warum?? weil se sich für die Tiere einsetzen??
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macynovy

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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Mo 31 Aug 2009, 21:02

hey, die grünen! ich kann zwar noch nich wählen und werde auch später nich wählen (hat mit meiner religion zu tun), aber die grünen erscheinen mir recht sympathisch.
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Schoki :D

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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Mo 31 Aug 2009, 21:22

Wenn ich wählen kann, dann werde ich es aufjedenfall tun.
Zwar sind viele Sätze der Parteien/Politiker wahlloses Gerede um irgendwie Stimmen zu fangen, aber ich denke, dass ich nicht die Grünen, nicht die NPD, nicht die SPD und auch nicht die Linke wählen werde. Auch FDP fliegt von meiner Syphatieliste.

Ich persöhnlich verfolge das Wahlgeschehen sehr gerne und intensiv und es ist mir beinahe peinlich als 'Ossi', dass die NPD grade hier im östlichen Deutschland so viele Stimmen bekommt (siehe Meck-Pomm. Sachsen.)
Sind es die Jugendlichen, die darin ihren Ausweg suchen? Oder alte Kriegsveteranen, die immernoch mit dieser 'Macht' von damals infiziert sind?

Fest steht, dass es eine Wahlpflicht geebn sollte, um ein möglichst ausgeglicheneres und bürgernahes Ergebnis zu bekommen.

Wie wäre es mit weniger Versprechen der Parteien und dafüß mehr Handeln?

Damit es auch mal mit unserer Wirtschaft wieder nach Oben geht.
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Anna

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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Mo 31 Aug 2009, 21:26

Genau das werd ich auf den Wahlzettel schreiben ^^

"Weniger reden mehr handeln, dann wähle ich auch jemanden von euch!"
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Lauri

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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Mo 31 Aug 2009, 21:29

nujnja iwie baut jede partei scheiße und ich find die tuen eh nichts und es wird sich nichts ändern..
ich würd wählen aber darf nich, auch wenn ich 18 bin , den hab keinen deutschen pass aber naja is eh alles momentan fürn......
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Nani

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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Do 03 Sep 2009, 14:32

EISMANN schrieb:
Ich bin absolut geschockt, dass die NPD erneut den Sprung ins Parlament geschafft hat...
Man fragt sich tatsächlich, wie das möglich ist....... Wie es möglich ist, dass nur 52 Prozent den Weg zur Wahlurne finden.
Soviel Desinteresse überrascht mich immer wieder. Oder ist es Frustration? Wohl eine Mischung aus Beidem.

Eines steht jedenfalls fest: ich bin gerade nicht stolz darauf, ein Sachse zu sein...

Dieses Desinteresse ist genau der Nährboden für solche Parteien! Mit jeder nichtabgegebenen Stimme unterstützte man indirekt die NPD. Andersrum werben die NPD und die Linken dann mit Sprüchen wie : "ein neuer Wind wird wehen" oder "gleiche Gehälter für Frauen" (natürlich...) damit sie die unentschlossenen Bürger irgendwie beeinducken können.

Ein Bekannter meinte mal: "Ich wähle entweder die SPD oder die CDU, da weiß ich wenigstens wer mich verarscht!"

Das war auf den Parteiendjungel bezogen und die Nachvollziehbarkeit der einzelnen Programme. Wer also meint er hat eh keinen Plan oder glaubt als einzelner nichts ändern zu können sollte wenigstens so an die Sache gehen. Es is zwar immer noch engstirnig, aber wenn jemand definitiv gegen die NPD ist und neutral anderen Parteien gegenüber ---> geht wählen!!!! es macht ja doch einen Unterschied!
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EISMANN
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Do 03 Sep 2009, 20:43

@Nani

Deinem Wahlaufruf kann ich mich nur anschließen.
Allerdings muss man vorsichtig damit sein, die Linke auf die gleiche Ebene mit der NPD zu stellen. Vielleicht war es von dir nicht beabsichtigt, immerhin war es aber etwas missverständlich formuliert. Die Linke ist im Gegensatz zur NPD weder menschenverachtend, noch rassistisch.
Auch die lapidare Aussage deines Bekannten hat einen bitteren Beigeschmack.
Ich glaube, es ist von keinem Menschen zuviel verlangt, sich nur ein klein wenig Zeit vor den Wahlen zu nehmen und ein paar Blicke in die Wahlprogramme der einzelnen Parteien zu werfen. Da sind verdammt große Unterschiede - und jeder kann entscheiden, welche Partei seine eigenen Interessen am besten vertritt.

Zum Glück werden die Rechten auf Bundesebene keine Chance haben.

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Nani

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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Do 03 Sep 2009, 21:25

nee, so war das auch nicht gemeint. meiner meinung sind es nur leere worte, die von den linken kommen, rein wirtschaftlich nicht durchführbar sind und im endeffekt niemanden nützen. deswegen hab ich die auch nur benannt, als es um die wahlwerbung ging. aber stimmt, da muss man ganz vorsichtig sein, wie mans formuliert.

die aussage fand ich wie gesagt auch engstirnig. es dauert wirklich nicht lange durch die programme zu gucken und sich seine eigene meinung zu bilden. aber die, die nicht mal dazu bock haben sollten wenigstens etwas anderes wählen, was definitiv nicht mit der npd auf einer ebene steht.
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Fr 04 Sep 2009, 12:29

Hier ein kleiner Denkanstoß der bei der Wahl auch eine Rolle spielen sollte :
http://www.campact.de/atom2/info/5min
Zurzeit wird ees ja heiß in den Medien diskutiert, ZB Asse http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,562263,00.html



http://www.campact.de/atom2/tour09/tourinfo
DIE Route für morgen!!!
http://www.anti-atom-treck.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4&Itemid=4
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Fr 04 Sep 2009, 13:37

In Münster haben wir ja letzten So auch mehr oder weniger (eher weniger) fleßig gewählt.

Wir haben hier zum Glück weniger ein Problem mit der NPD, was mich hier mehr nervt, sind die vielen CDU Stammwähler, die scheinbar, egal was ist, die CDU wählen. Dementsprechend hat diese auch wieder gewonnen. Ich finde es wichtig, dass man sich die einzelnen Parteienprogramme genau anguckt und sich danach richtet, was man gut für die Bevölkerung der Stadt hält und nicht immer das Kreuz an der selben Stelle macht.

Aus meinem Freundeskreis engagieren sich auch zwei sehr intensiv für die Piraten-Partei. Ich finde es sehr gut, dass sie vielen Punkten offener gegenüberstehen, besonders in den Punkten, die junge Menschen betreffen. Zum Beispiel dem Thema "Killerspieler" die für viele Politiker scheinbar das Schlimmste überhaupt ist. Amokläufe entstehen nicht erst durch die Spiele, sondern der Kernpunkt liegt immernoch im sozialen Umfeld.

Also, wenn ihr könnt, geht einfach wählen! Unsere Demokratie ist noch lange nicht perfekt, aber blickt man auf den Rest der Welt, sollten wir froh sein, überhaupt eine zu haben! Also nutzt sie!
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EISMANN
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Fr 04 Sep 2009, 15:01

Da die Piraten zu den politischen "Aufsteigern" in diesem Jahr gehören, hab ich mich natürlich genauer mit ihnen befasst. Wenn man etwas genauer ins Wahlprogramm schaut, kommt man schon ab und zu ins Grübeln.

1. Zitat aus dem Wahlprogramm:
"Schutz von Ermittlungsdaten vor automatischem Austausch zwischen Polizeien verschiedener Staaten."

Es wird also ein richterlicher Beschluss für jede grenzübergreifende Ermittlung gefordert? Wo soll das hinführen? Jeder weiß, dass unsere Richter jetzt schon heillos überfordert sind. Es wäre eindeutig ein Rückschritt in der internationalen Verbrechensbekämpfung.

2. Zitat aus dem Wahlprogramm:
"Einführung eines eindeutigen, gut sichtbaren Identifikationsmerkmals (Nummer oder Name) für Polizisten bei Einsätzen zur Identifikation."

Die Piraten setzen sich für den Datenschutz der Bürger ein. Wo bleibt hier der Datenschutz für die Polizisten?

3. Zitat aus dem Wahlprogramm:
"Verzicht auf Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen etc., Videoüberwachung generell verstärkt ersetzen durch unbewaffnete Polizeistreifen."

Eine Videokamera überwacht 24 Stunden einen gewissen Bereich. Eine Streife ist nach kurzer Zeit wieder verschwunden. Oder sollen öffentliche Plätze und Verkehrsmittel rund um die Uhr durch Polizei oder Sicherheitskräfte bewacht werden? Das ist niemals machbar.

4. Zitat aus dem Wahlprogramm:
"Abschaffung der biometrischen Daten in Pässen und Ausweisen. Verzicht auf RFID-Chips in Ausweisdokumenten."

Moment mal! Der Beschluss, den ePass einzuführen, kam 2005 von der EU! Darf keiner mehr in die USA reisen? Denn dafür braucht man so ein Teil!

Fazit: Es gibt einige Ansätze bei den Piraten, die interessant sind. Vieles ist aber einfach nur absurd.

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Zuletzt von EISMANN am Fr 04 Sep 2009, 16:30 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Fr 04 Sep 2009, 15:23

Nya, wie bei den anderen Parteien muss man sich eben auch mit den Piraten kritisch auseinandersetzen. Nur weil sie einigen Punkten Ansichten habe, die ich vertrete, heißt es ja nicht, dass ich alles von ihnen vertrete. Das habe ich bei keiner Partei....

Ich bin mal gespannt, wie es sich jetzt politisch hier entwickelt. Wir haben keine klare Mehrheit mehr im Rat, sodass es interessante 6Jahre werden könnten.

Ürbigens habe ich gehört, dass der neue Wahlomat für die Bundestagswahl online ist. Ich finde, er ist immer ein guter Einstieg um einen Überblick über die Parteienprogramme zu bekommen. Trotzdem sollte man sich danach nochmal genauer infomieren. Am WE sind in der Stadt immer soviele Parteienstände, da ist das gar nicht mal so schwer ^^
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EISMANN
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Sa 05 Sep 2009, 09:05

Takiko schrieb:
Ürbigens habe ich gehört, dass der neue Wahlomat für die Bundestagswahl online ist. Ich finde, er ist immer ein guter Einstieg um einen Überblick über die Parteienprogramme zu bekommen.

Danke, für die Info, Jenny...
Davon hatte ich noch nie gehört! Finde, das Ding ist keine schlechte Idee! Hier mal der Link:

http://www11.bpb.de/methodik/XQJYR3,0,0,WahlOMat_Bundestagswahl.html

viel Spaß allen Interessierten!

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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Sa 05 Sep 2009, 11:14

ja dasd Ding ist echt super, aber das gabs schon letzte Wahl. Viele Leute sind überrascht, was für Ergebnisse bei ihnen rauskommen, bzw schockiert. lach Naja bei mir eher weniger überrraschende Ergebnisse, da wie man schon viellleicht ansatzweise gemerkt hat, ich mich nen bisschen damit beschäftige . Aber den Wahl-O-Mat sollte jeder ausprobieren !!!!
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Sa 05 Sep 2009, 12:25

EISMANN schrieb:


2. Zitat aus dem Wahlprogramm:
"Einführung eines eindeutigen, gut sichtbaren Identifikationsmerkmals (Nummer oder Name) für Polizisten bei Einsätzen zur Identifikation."

Die Piraten setzen sich für den Datenschutz der Bürger ein. Wo bleibt hier der Datenschutz für die Polizisten?

Ich hab mal diesbezüglich genauer nachgefragt: Es geht darum, dass bei größeren Polizeiaufgeboten wie z.B. bei Demonstrationen die Einsatzkräfte nicht willkürlich handeln können ohne hinterher zu Verantwortung gezogen werden können.

Sowas ist leider schon ofters vorgekommen und soll in Zukunft verhindert werden.
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EISMANN
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Sa 05 Sep 2009, 13:35

Takiko schrieb:
EISMANN schrieb:


2. Zitat aus dem Wahlprogramm:
"Einführung eines eindeutigen, gut sichtbaren Identifikationsmerkmals (Nummer oder Name) für Polizisten bei Einsätzen zur Identifikation."

Die Piraten setzen sich für den Datenschutz der Bürger ein. Wo bleibt hier der Datenschutz für die Polizisten?

Ich hab mal diesbezüglich genauer nachgefragt: Es geht darum, dass bei größeren Polizeiaufgeboten wie z.B. bei Demonstrationen die Einsatzkräfte nicht willkürlich handeln können ohne hinterher zu Verantwortung gezogen werden können.

Sowas ist leider schon ofters vorgekommen und soll in Zukunft verhindert werden.


Dazu stelle ich mir gerade folgendes Szenario vor:

Eine Demonstration von gewaltbereiten Rechten oder Links-Autonomen.
Es werden Autos angezündet und es wird randaliert.
Die Polizei greift ein. Einer der Chaoten erleidet bei seiner Festnahme einen Kratzer am Kopf (oder wo auch immer).
Der Verursacher (sprich der Polizist, der seinen Dienst tut) wird anhand seines Namensschildes vom Festgenommenen und evtl. von seinen Mitstreitern identifiziert.
Nach ein paar Stunden ist der Randalierer (wie gängig) wieder frei. Ein Blick ins Netz - und er hat die Adresse des Polizisten. Wie nutzt er nun die Informationen, die er gewonnen hat? Er wird sie in seiner Wut publik machen. Entweder beim nächsten Treffen mit seinen Artgenossen, oder - viel einfacher - im Internet. Der nächste Aufmarsch wird nicht lange auf sich warten lassen... wenn man so gehirnamputiert ist, wie dieses Klientel, wartet man nur auf solche Gelegenheiten.

also mir jagt so eine Vorstellung Angst ein...

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Turtle
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Sa 05 Sep 2009, 14:33

Also, was soll ich dazu noch sagen, dass die NPD es wieder in den sächsischen Landtag geschafft hat. Ich kann einfach nicht nachvollziehen, was unsere Mitbürger dazu bringt, die NPD zu wählen. Ist es ihre wahre Überzeugung und nur, um den anderen Parteien eines auszuwischen? Bei letzterem würde ich mir wünschen, dass die Wähler vor dem Gang zur Wahlurne mal ihren Menschenverstand einschalten würden und dann eine Partei wählen, bei der die Konsequenzen nicht so weitreichend sind!

Ich stehe auch wieder vor der Misere, was ich am 27.09. wählen werde. Das ich wählen gehen werde, steht auf jeden Fall fest. Denn ich finde, dass ich nur dann ein Recht habe, mich über die Politik aufzuregen, wenn ich selber wählen gegangen bin. Die Wahl fällt mir persönlich von Wahlperiode zur nächsten Wahlperiode immer schwerer. Zunächst ging es für mich darum, endlich die CDU nach 16 Jahren und damit auch Helmut Kohl endlich los zu werden. Die SPD mit den Grünen war aber auch nicht der Weißheit letzter Schluss und die große Koalition hat uns auch nicht wirklich weiter gebracht.

Ich würde mir folgendes von den Parteien wünschen:
ein Gesetz, dass die Haftung der Manager regelt. Warum sollten Manager nicht auch verpflichtet werden, eine Berufshaftpflichtversicherung vorzuweisen. Muss ich schließlich als Anwältin auch und so könnten finanzielle Schäden jedenfalls teilweise für Unternehmen und damit für die Mitarbeiter abgewendet werden.

Leider ist es wahrscheinlich politisch nicht möglich, aber mich macht es nur noch wütend, dass Vorstandsvorsitzende, Manager und Aufsichtsratsvorsitzende so verdammt viel Geld aus den Unternehmen für ihr eigenes Vergnügen ziehen, so dass nicht viel für die übrige Belegschaft übrig bleibt. Dabei ist es doch aus volkswirtschaftlicher Sicht eine Milchmädchenrechnung. Je weniger Bürger das meiste Geld haben, desto weniger flächenübergreifender Konsum. Nur wenn die Arbeiter und Angestellten von Unternehmen wieder mehr Geld in die Tasche bekommen, können diese mehr ausgeben und damit würde auch die innerdeutsche Nachfrage/Konsum wieder steigen.

Leider traut sich keiner der Parteien so richtig an dieses Thema. Es wird zwar ansatzweise diskutiert, auch in den Medien, aber die kleinen Betrügereien eines Hartz-4 Empfängers scheinen für Politik und Medien immer noch wesentlich interessanter zu sein, als 13 Millonen, die Ackermann jedes Jahr von der Deutschen Bank erhält oder der Manager von Arkandor, der noch nach Pleite des Unternehmens als Abfindung 15 Millionen kassiert. Wie das rechtlich gehen soll, habe ich noch nicht ganz verstanden...

Was ich mir noch wünschen würde, ist endlich ein Politiker mit Rückrad und Verantwortungsbewußtsein! Irgentjemand, der nicht gleich unter dem Zwang der eigenen Partei einknickt und tatsächlich seine eigene Meinung vertritt. Auch wenn er streitbar wäre. Das dieser Fraktionszwang mit unserem Grundgesetz vereinbar sein soll, ist mir auch nach 10 Jahren Jurastudium schleierhaft.

Und nun möchte ich noch eine Lanze für unsere Polizei und unsere Soldaten brechen: vor ein paar Jahren sah ich in ihnen auch immer noch den Buhmann. Zwischenzeitlich weiß ich ihre Arbeit sehr zu schätzen. Sie sind jedenfalls diejenigen, die ihren Kopf (Leben) hinhalten und dafür nicht gerade mit Ruhm und Ehre und ausreichendem Gehalt, sondern eher mit Kritik überhäuft werden. Polizei und die Soldaten haben keinen einfachen Job! Und ich finde es schon jetzt nicht sehr gerecht, dass sie immer wieder in der Kritik stehen. Wie soll es dann noch werden, wenn ihre persönlichen Namen erkennbar sein sollen. Dann werden wir auch keinen Nachwuchs für die Polizei finden. Und wir haben hier in NRW schon jetzt ein Nachwuchsproblem.
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Nani

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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   Sa 05 Sep 2009, 23:16

Turtle schrieb:


Ich würde mir folgendes von den Parteien wünschen:
ein Gesetz, dass die Haftung der Manager regelt. Warum sollten Manager nicht auch verpflichtet werden, eine Berufshaftpflichtversicherung vorzuweisen. Muss ich schließlich als Anwältin auch und so könnten finanzielle Schäden jedenfalls teilweise für Unternehmen und damit für die Mitarbeiter abgewendet werden.

Leider ist es wahrscheinlich politisch nicht möglich, aber mich macht es nur noch wütend, dass Vorstandsvorsitzende, Manager und Aufsichtsratsvorsitzende so verdammt viel Geld aus den Unternehmen für ihr eigenes Vergnügen ziehen, so dass nicht viel für die übrige Belegschaft übrig bleibt. Dabei ist es doch aus volkswirtschaftlicher Sicht eine Milchmädchenrechnung. Je weniger Bürger das meiste Geld haben, desto weniger flächenübergreifender Konsum. Nur wenn die Arbeiter und Angestellten von Unternehmen wieder mehr Geld in die Tasche bekommen, können diese mehr ausgeben und damit würde auch die innerdeutsche Nachfrage/Konsum wieder steigen.

Leider traut sich keiner der Parteien so richtig an dieses Thema. Es wird zwar ansatzweise diskutiert, auch in den Medien, aber die kleinen Betrügereien eines Hartz-4 Empfängers scheinen für Politik und Medien immer noch wesentlich interessanter zu sein, als 13 Millonen, die Ackermann jedes Jahr von der Deutschen Bank erhält oder der Manager von Arkandor, der noch nach Pleite des Unternehmens als Abfindung 15 Millionen kassiert. Wie das rechtlich gehen soll, habe ich noch nicht ganz verstanden...

Was ich mir noch wünschen würde, ist endlich ein Politiker mit Rückrad und Verantwortungsbewußtsein! Irgentjemand, der nicht gleich unter dem Zwang der eigenen Partei einknickt und tatsächlich seine eigene Meinung vertritt. Auch wenn er streitbar wäre. Das dieser Fraktionszwang mit unserem Grundgesetz vereinbar sein soll, ist mir auch nach 10 Jahren Jurastudium schleierhaft.



wenn ich den namen ackermann nur lese wird mir schlecht! reckordgewinne und massenentlassungen in einem atemzug. dann beweiräuchert er sich auch noch auf einen bonus zu verzichten, den es eh nie gab. auf kurze sicht klingt dieser rekordgewinn vielverprechend, aber wie du schon angedutet hast: auf lange sicht geht die nachfrage zurück. dies führt zu einem rückgang der produktion, dies wiederum zu weiteren lohnkürzungen, wenn nicht sogar entlassungen, dies fürht dann wieder zu einem erneuten rückgang der nachfrage usw. man könnte hier meinen, wenn die nachfrage zurückgeht sinken ja auch die preise, aber bei sinkender nachfrage wird eher an der produktion gesparrt, also arbeitskräfte, material, als dass die preise verrändert werden. andersherum werden bei steigender nachfrage die preise nicht im gleichen verhältnis erhöht. es betrifft immer erst die produktion, die überprportional zum einkommen/nachfrage steigt.
lange rede, kurzer sinn: es macht langfristig keinen sinn bei humankräften zu rationalisieren. ein proff meinte mal: langfristig sind wir alle tot (schopenhauer). das denken sich die säcke von managern wohl auch. wenn sie nicht mehr sind sollen andere mit dem problem klarkommen.

ich wünsche mir von politikern als student mehr gefördert zu werden. es müssen mehr praktika angeboten werden, die vor allem fair bezahlt sind. auslandsaufenthalte sollen finanziell mehr unterstützt werden. studiengebühren sollen abgeschafft werden, weil ich rein gar nichts davon habe. ich kenn ein paar leute, die von den eltern nicht unterstützt werden, kein oder zu wenig bafög bekommen und niemanden haben, der für einen kredit bürgt. so was kommt vor und dann ist bildung auf einmal ein luxus. politiker argumentieren damit, man könne die eltern verklagen, aber bitte...?! muss es echt erst dazu kommen?
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   So 06 Sep 2009, 00:30

Nani schrieb:


ich wünsche mir von politikern als student mehr gefördert zu werden. es müssen mehr praktika angeboten werden, die vor allem fair bezahlt sind. auslandsaufenthalte sollen finanziell mehr unterstützt werden. studiengebühren sollen abgeschafft werden, weil ich rein gar nichts davon habe. ich kenn ein paar leute, die von den eltern nicht unterstützt werden, kein oder zu wenig bafög bekommen und niemanden haben, der für einen kredit bürgt. so was kommt vor und dann ist bildung auf einmal ein luxus. politiker argumentieren damit, man könne die eltern verklagen, aber bitte...?! muss es echt erst dazu kommen?
da stimme ich dir auch zu. Vorallem brauch man für fast alle Studiengänge an den Fachhochschulen sogenannte Vorpraktika. Damit habe ich gruselige Erfahrungen gemacht, da ich erstens fast nur Absagen bekommen habe, da kaum noch ein Unternehmen ausbildet und zweitens, wenn ich zum Bewerbungsgespräch kam, wurde mir Angeboten, dass ich alle nötigen Nachweise bekomme, aber ganz normal entgeldfrei im Betrieb mitproduziere, dreist oder? Hinzu kommt, dass sie Budget Kürzungen vornehmen in Bildunssystem ! Wie kann man sowas nur machen? Ist Bildung / Wissen nicht eine der wichtigsten Ressourcen des Landes ? Ist gleiche Bildung für alle nicht eigentlich eines der Hauptmerkmale der Demokratie?Ich habe letztens eine Dokumentation gesehen, da ging es um Kasachstan und dessen raschen Wachstum. Die vertreten die Meinung, wir müssen unsere Jugend fördern; sie steckt voller Ideen und Energien. So eine Einstellung wünsche ich mir von unsere Regierung mal. was auch mehr gefördert werden wollte, sind sogenannte FÖJ / FSJ - Freiwilliges ökologisches / soziales Jahr. ich hab damit sehr gute Erfahrungen gemacht, weil man in der Zeit einen Einblick in die Arbeitswelt bekommt und zweitens viel lernt, man sollte es sogar noch ausweiten, weil es tausendmal besser für die Jugendlichen ist, sowas zu machen als perspektivlos auf der Straße zu sitzen und heutzutage bekommt man ja nicht leider auf anhieb nach Beendigung der Schule nen Ausbildungsplatz..aber was ist der Fall, es wird diskutiert, das FÖJ / FSJ abzuschaffen, damit noch mehr Jugendliche auf der Straße sitzen. Aber unsere Regierung hat das Sparen am falschen Ende ja perfektioniert inzwischen....
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   So 06 Sep 2009, 13:50

Bildung: das fängt aber nicht erst im Studium oder nach dem Schulabschluss an, sondern bereits davor. Ich habe gestern "Mitternachtsspitzen" im WDR gesehen. Das ist eine Kabarettsendung und eine Kabarettist drückte es etwas überspitzt aus, dass man ja doch alle arbeits- und perspektivlosen Jugendliche abschaffen könne, indem man ganz einfach die Hauptschule abschaffe, die doch nur arbeits- und perspektivlose Jugendliche produziere...

Wenn ich mir unser Bildungssystem so anschaue, rein der äußerliche Zustand von Schulen, dann wird mir, ehrlich gesagt, schlecht. In NRW wurde uns bei den letzten Landtagswahlen 7000 neue Lehrkräfte versprochen. Ich glaube, bislang wurde nicht ein einziger Lehrer mehr eingestellt. Ja, wenn denn keine Lehrer da sind, wie sollen Schüler dann noch lernen???

Und dann klagt die Wirtschaft über Facharbeitermangel. Ein Prof meinte vor über zehn Jahren schon dazu, dass die Wirtschaft in diesem Zusammenhang ziemlich egoistisch sei: sie verlangt nach gut ausgebildeten Arbeitern, will aber nichts dafür tun; geschweige denn, Schulen oder Unis finanziell unterstützen oder Ausbidlungsplätze schaffen. Wenn die Wirtschaft nach gut ausgebildten Arbeitskräften schreit, dann soll sie gefälligst auch was dafür tun. Ich kann dem nur zustimmen!!!
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   So 06 Sep 2009, 14:03

Immer wieder komisch, wie einfach wir das in unserer "schlimmen" DDR so hinbekommen haben...

- Republikweit einheitliches Schulsystem.
- 10 Jahre polytechnische Oberschule - man war bestens gebildet und bereit für eine Berufsausbildung.
- Klassenstärke fast nie über 20 Kinder.
- In den meisten Fällen gepflegte Schulgebäude. (wenn Schönheitsreparaturen anstanden, wurden die kurzerhand in den Ferien von den Eltern übernommen)

Damit mich keiner falsch versteht: ich will keinesfalls die DDR zurück... aber es ist schon erstaunlich, dass ein hochentwickeltes Land, wie wir es sind, nicht Ähnliches auf die Beine gestellt bekommt.

_________________
WENN IHNEN DER DRUMSOUND
GENAU SO GUT GEFÄLLT WIE UNS
UND SIE IHN MIT NACH HAUSE NEHMEN MÖCHTEN,
KÖNNEN SIE EINEN NEUEN
AN DER REZEPTION ERWERBEN.
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Turtle
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BeitragThema: Re: Politik und Zeitgeschehen   So 06 Sep 2009, 14:30

Mir war schon immer klar, dass in der DDR nicht alles schlecht war. Aber können wir dann bitte den Staatsbürgerkundeunterricht weg lassen...
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